Nov. 2025
Was wir unter bedürfnisorientierter Pädagogik verstehen
Bei INA.KINDER.GARTEN stehen die Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen seit jeher im Mittelpunkt. In unseren Kitas geben wir ihnen Freiräume, um ihre Themen zu entdecken, eigene Entscheidungen zu treffen und sich im Miteinander auszuprobieren. So ist es in unserem Trägerkonzept Situationsansatz verankert, nach dem wir in allen unseren Einrichtungen erstklassige pädagogische Arbeit leisten.
In einigen unserer Kitas haben Teams und Leitungskräfte darüber hinaus entschieden, die Kinder in altersgemischten Gruppen zu betreuen. Den Kindern gibt das noch mehr Gelegenheiten, sich ganz ihren eigenen Interessen entsprechend Spielpartner:innen zu suchen und an Projekten oder pädagogischen Angeboten zu beteiligen. Sie erleben in ihrem Kita-Alltag einerseits große Gestaltungsfreiheit, andererseits Geborgenheit und Orientierung durch rahmende Strukturen wie Rituale, Mahlzeiten und feste Bezugserzieher:innen.
Bislang haben wir für die pädagogischen Profile dieser Kitas den Fachbegriff „offene Arbeit“ verwendet. Allerdings stellen wir fest, dass dies in der öffentlichen Diskussion immer häufiger missverstanden wird – nämlich als Mangel an Struktur und Begleitung. Um dieses Missverständnis auszuräumen und uns auf das zu konzentrieren, was offene Arbeit ausmacht, sprechen wir künftig bewusst von „bedürfnisorientierter Pädagogik“. So wollen wir noch deutlicher machen, dass unsere Arbeit Freiräume und Struktur miteinander verbindet – für größtmögliche Entfaltung.




